Zahnzucker®, ein Zucker der Ihre Zähne pflegt, besteht zu 100% aus reinem Xylit auch Xylitol oder Birkenzucker genannt.

Xylit - die perfekte Zahnpflege

Die positive Wirkung von Xylit auf Zähne, Zahnfleisch und Knochen

Die Wirkung von Xylit/Xylitol als Zuckerersatz ist bei regelmäßiger Anwendung in vielfacher Hinsicht positiv. So fördert es die Speichelbildung, wenn es sich im Mund auflöst. Dies ist von Vorteil, da Speichel viel Calciumphosphat enthält, das sowohl für die Bildung als auch für die Härtung des Zahnschmelzes notwendig ist. Xylit unterstützt dabei die Einlagerung der Mineralien in den Zahnschmelz. Des Weiteren verdünnt der Speichel Säuren, die sich im Mundraum befinden. Daraus resultiert eine Erhöhung des pH-Wertes, der wesentlich zum Schutz der Zähne beiträgt, denn Karies verursachende Bakterien benötigen niedrige pH-Werte, um zu verklumpen und sich an die Zähne anzuheften. Dies geschieht grundsätzlich nur in einem sauren Milieu (pH-Wert 4 - 5). Lediglich dann ist es den Kariesbakterien (Streptococcus mutans) möglich, die schädliche Plaque zu bilden.


Verminderung kariogener Potenz durch Xylitol

Die Anwesenheit von Xylitol im Mundraum hält die Bakterien effektiv davon ab, Zucker oder andere für sie geeignete Kohlenhydrate, beispielsweise aus Stärke, in zahnschädigende Milchsäure umzuwandeln. Wenn eine regelmäßige Anwendung erfolgt, ist eine positive Veränderung der Mundflora die Folge. So begünstigt Xylit, dass sich eine Streptokokken-Population bildet, die eine erheblich verminderte kariogene Potenz aufweist. Dabei ist festzuhalten, dass Xylit keine Bakterien abtötet, sondern lediglich die Produktion zahnschädlicher Stoffe verhindert. Finnischen Studien zufolge liegt die optimale Xylitmenge pro Tag zwischen neun und zwölf Gramm, wobei das Mittel idealerweise über den Tag verteilt in mehreren Portionen aufgenommen werden sollte. Als Darreichungsformen stehen derzeit Kaugummis, Lutschpastillen oder Xylit-Pulver zur Verfügung.


Zucker: idealer Nährboden für Karies und Parodontitis

Für Deutschland gilt, dass nur etwa ein Prozent aller Erwachsenen kariesfrei sind. Karies entwickelt sich, wenn Zähne Angriffen von bakteriell erzeugter Säure ausgesetzt sind. Diese entsteht beim Verstoffwechselungsprozess von Kohlenhydraten wie beispielsweise Zucker oder Stärke. Bereits wenige Minuten nach Beendigung einer Mahlzeit ist das Maximum der Säureproduktion erreicht. Ein saures Milieu (pH 4 - 5,5) ist dabei für die Bakterien unabdingbar, damit sie sich an die Zähne anheften können. Dort entfalten sie dann ihre volle schädliche Wirkung. Wenn sich Bakterien an den Zahnhälsen ansammeln und dort die sogenannte Plaque verursachen, entwickelt sich Parodontitis. Die Stoffe, die dabei abgesondert werden, führen zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis). Im fortgeschrittenen Stadium dieser Erkrankung - der Arzt spricht dann von einer Parodontitis - kommt es nicht nur zum Abbau des Zahnfleisches, sondern auch der Knochen.


Prophylaxe von wesentlicher Bedeutung

Das wirkungsvollste Mittel gegen vermeidbare Erkrankungen wie Karies und Parodontitis ist eine gute Prophylaxe. Dazu zählt die regelmäßige Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnseide. Die Ernährung spielt ebenfalls eine große Rolle. Diese sollte vollwertig und möglichst zuckerarm sein. Insbesondere dann, wenn zusätzlich regelmäßig Xylit eingesetzt wird, haben Kariesbakterien so gut wie keine Chance.


Kariesprophylaxe mit dem Zuckerersatz funktioniert

Es empfiehlt sich, nach jeder Mahlzeit einen halben Teelöffel Xylit in den Mund zu nehmen. Zerbeißen Sie das Mittel jedoch nicht. Es wirkt optimal, wenn es sich auflöst. Bei diesem Vorgang wird viel Speichel erzeugt, sodass sich der gewünschte Effekt eines ansteigenden pH-Wertes einstellt. Spülen Sie diese Mischung nun etwa eine Minute lang hin und her. Sie bekämpfen Karies verursachende Bakterien damit nicht direkt, denn Xylit ist kein Antibiotikum das Bakterien abtötet. Das Mittel sorgt jedoch dafür, dass die Bakterien daran gehindert werden, Zucker oder Stärke in zahnschädigende Milchsäure umzuwandeln. Darüber hinaus bewirkt der Anstieg des pH-Wertes, dass eine Verklumpung der Bakterien nicht eintritt und diese sich nicht an die Zähne anheften können. Erst bei einem pH-Wert unter 5,5 besteht diese Gefahr. Die Bakterien stellen sich bei regelmäßiger Anwendung auf das Mittel ein, sodass es ebenfalls dem Verstoffwechselungsprozess unterliegt. Zahnschädigende Stoffe entstehen dabei allerdings nicht.


Zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung

Die Glättung der Zahnoberfläche durch die Remineralisierung mithilfe des Calciumphosphats, das im Speichel enthalten ist, gilt als der spürbarste Effekt des Spülens mit Xylit. Dabei wird die Glättung der Zahnflächen mit jeder Spülung verbessert, sodass es für Bakterien mit der Zeit immer schwieriger wird, sich an den Zähnen anzuheften. Ergebnisse von zahlreichen Studien lassen die Schlussfolgerung zu, dass regelmäßige Spülungen oder die Anwendung von Kaugummis beziehungsweise Lutschpastillen als wirksamste bekannte Kariesprophylaxe zu sehen sind.

Aus diesem Grunde erscheint es empfehlenswert, den Einsatz ergänzend in die übliche Zahnpflege zu integrieren. Denn sicher hat auch ihr Zahnarzt schon vor den möglichen Folgen von zu hohem Zuckerkonsum gewarnt.
SparTipp: Besonders preiswert ist Xylit als Pulver.

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